In der 130-jährigen Geschichte von santésuisse hat es immer wieder tiefgreifende Veränderungen gegeben. Geblieben ist bis heute ein gemeinsames Ziel: die Mitglieder und Kunden mit vielfältigen Dienstleistungen möglichst gut unterstützen zu können.
Seit dem 1. Januar 2025 ist der neu gegründete Verband prio.swiss für die politische Interessenvertretung der Krankenversicherer verantwortlich. Für die santésuisse-Gruppe eine neue Situation und eine Herausforderung zugleich. Sie wird sich in Zukunft noch stärker auf ihre Rolle als wichtigste Dienstleisterin der Kranken- und Sozialversicherer fokussieren.
Die Basis für die neue Aufgabenteilung haben die Krankenversicherer im Jahr 2024 gelegt. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt: Es ist nicht die erste grosse Veränderung, welche die Branche erfolgreich gemeistert hat.
1996: KVG-Einführung als Paradigmenwechsel
Dass die Krankenversicherer mit neuen Situationen umzugehen wissen, zeigte die Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) im Jahr 1996 exemplarisch. Die gesetzlichen Bestimmungen des Bundes führten zu einem tiefgreifender Paradigmenwechsel für alle Akteure. Seither müssen sich die Krankenversicherer selbständig über Prämien finanzieren, Subventionen gibt es keine mehr.
2002: Erfolgreiche Integration der Kantonalverbände
Ein Jahr später wurde das «Konkordat der Schweizerischen Krankenkasse» in «santésuisse» umbenannt. Die damaligen Kantonalverbände von santésuisse rückten im Jahr 2002 noch näher zusammen. Sie wurden in einen gesamtschweizerisch agierenden Verband überführt, der die Interessen der Branche vertrat und über die Jahre immer wieder übernehmen durfte. Hinzu kamen die Tochter- und Schwestergesellschaften SVK (Schweizerischer Verband für Gemeinschaftsaufgaben der Krankenversicherer) im Jahr 2003, SASIS AG (2009) und tarifsuisse ag (2011), welche bis heute Teil der santésuisse-Gruppe sind.
2024: Transformation zur Dienstleistungsorganisation
Der nächste grosse Meilenstein wird nun die Transformation der santésuisse-Gruppe – hin zu einer starken Dienstleistungsorganisation. Mit rund 230 Mitarbeitenden (Stand 31.12.2024) engagiert sie sich weiterhin massgeblich für die wirtschaftliche und effiziente Arbeit ihrer Mitglieder und Kunden. So organisiert die santésuisse-Gruppe die kaufmännische Grundbildung für die Kranken- und Sozialversicherer, führt Tarifverhandlungen durch, erteilt Kostengutsprachen, vernetzt Versicherer mit Leistungserbringern, indem sie digitale Prozesse und den elektronischen Datenaustausch vorantreibt und erbringt viele weitere Dienstleistungen. Von diesem Engagement profitieren nicht nur die Krankenversicherer, sondern auch die Patientinnen und Patienten, die Leistungserbringer und viele weitere Akteure des Gesundheitswesens.
Stand 1. März 2025
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